Resolution: Unfallschwerpunkt OU B1 im Stadtgebiet Werl

Sehr geehrter Herr Minister,
der Vorstand des SPD-Ortsvereins hat am 7. Sept. 2011 nachfolgende an Sie als Dienstherr des Landesbetriebs
Straßen NRW gerichtete Resolution zur Unfallhäufung an der Kreuzung OU B1/B516 gefasst:

Der Landesbetrieb Straßen NRW wird aufgefordert, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, den Kreuzungsbereich OU B1/B516 im Sinne einer sicheren Verkehrsführung umzugestalten.

Begründung:
Schon während der Planungsphase der OU B1 im Stadtgebiet Werl hatte eine damalige Bürgerinitiative die
Errichtung eines Kreisverkehrs an der Kreuzung OU B1/B516 gefordert. Diese Forderung wurde aus uns
unverständlichen Gründen abgelehnt. Seit Fertigstellung der OU, deren Bau u.a. mit dem damaligen Unfallschwerpunkt Hellweg/Neheimer Straße begründet wurde, kam es immer wieder zu teilweise schwerwiegenden Verkehrsunfällen im Kreuzungsbereich OU B1/B516. Der bisher letzte Unfall, der den Einsatz eines Rettungshubschraubers zur Folge hatte, geschah am 5. Sept. 2011.

Wegen der Unfallhäufung und der Tatenlosigkeit des Landesbetriebs Straßen NRW fasste die SPD-Ratsfraktion
im März 2009 einen Resolutionsentwurf mit folgendem Wortlaut: „Der Rat der Stadt Werl fordert den Landesbetrieb „Straßen NRW“ auf, seine bisherige ablehnende Haltung zu notwendigen baulichen Veränderungen an der Kreuzung B1/Neheimer Straße (B 516) aufzugeben und baldmöglichst einen Kreisverkehr
einzurichten.“ Diese Resolution wurde am 25. Juni 2009 einstimmig vom Rat der Stadt Werl verabschiedet,
jedoch erneut durch den Landesbetrieb abgelehnt.


Daraufhin bemühte sich der Landesbetrieb zumindest eigene Ideen zu entwickeln.
Der „Werler Anzeiger“ berichtete am 3. Apr. 2011 wie folgt: „Vor einigen Tagen hatte die Unfallkommission den Unfallschwerpunkt unter die Lupe genommen und beschlossen, dass es unter anderem künftig für Linksabbieger auf der Neheimer Straße eine eigene Ampelphase geben soll (wie berichtet). Damit will man verhindern, dass es zu Begegnungsverkehr im Kreuzungsbereich kommt. Die meisten Unfälle, mittlerweile sind es 51 seit 2005, gingen nämlich auf Abbiegefehler zurück.“

Nunmehr sind es mindestens 52 Unfälle und höchste Zeit, Planungen, wenn sie denn tatsächlich zu mehr Sicherheit führen, auch umzusetzen. Wir bitten Sie deshalb im Rahmen Ihrer Dienstaufsicht tätig zu werden.

Mit freundlichen Grüßen
gez. Stache
Hans Jürgen Stache
SPD-Ortsvereinsvorsitzender

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